Biographie

Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa Batiashvili wird vom Publikum und von ihren Kollegen für ihre Virtuosität und ihr „tiefgründiges Einfühlungsvermögen“ (Financial Times) gerühmt. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin hat enge und beständige Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester, Dirigenten und Solisten aufgebaut. Von 2019 bis 2021 ist Batiashvili künstlerische Leiterin der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt.

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/2019 gehören die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, sowie dem Boston, Chicago und BBC Symphony Orchestra. Mit dem Philadelphia Orchestra geht Lisa Batiashvili auf Tournee in den USA, in Europa tourt sie mit der Camerata Salzburg und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Als Artist in Residence bei der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel wird Batiashvili Konzerte mit dem Quatuor Ebène, der Camerata Salzburg unter dem Dirigat von François Leleux und im Trio mit Gautier Capuçon und Jean-Yves Thibaudet, mit denen sie auch durch Europa tourt, spielen.

“She played with pure, gorgeous tone and fabulous technique... Could you have fairly asked for more? The audience, to judge from its standing ovation, was fully content.” (The New York Times)

In der vergangenen Saison war die Geigerin Artist in Residence bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zu den Höhepunkten der Saison zählten die Europatourneen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Chamber Orchestra of Europe, der Staatskapelle Dresden und dem West-Eastern Divan Orchestra. Außerdem hat sie die Großbritannien-Premiere von Anders Hillborgs Violinkonzert Nr. 2 gespielt, nach ihrer Uraufführung 2016. Zuvor präsentierte Lisa Batiashvili erstmals die Violinkonzerte von Hillborg (Nr. 1) und Lindberg.

Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon veröffentlichte Lisa Batiashvili zuletzt das Album ‚Visions of Prokofiev‘ mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin, das mit dem Opus Klassik Award 2018 ausgezeichnet und für die Gramophon Awards 2018 nominiert wurde. Frühere Aufnahmen umfassen Einspielungen der Violinkonzerte von Tschaikowski und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, Brahms mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann, und Schostakowitsch Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Esa-Pekka Salonen. Als DVD erschienen ihre Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin und Bartóks Violinkonzert Nr. 1, sowie Brahms Konzert für Violine und Cello, interpretiert mit Gautier Capuçon und der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann.

Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotsky fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von 16 Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin beim Sibelius Wettbewerb. Ihr wurden der MIDEM Classical Award, der Choc de l’année, der Accademia Musicale Chigiana International Prize, der Schleswig-Holstein Musik Festival Leonard Bernstein Award und der Beethoven Ring Bonn verliehen. Die Violinistin wurde 2015 von Musical America zur Instrumentalistin des Jahres ernannt, wurde als Gramophone’s Künstler des Jahres 2017 nominiert, und erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Sibelius-Akademie der University of Arts in Helsinki.

Lisa Batiashvili lebt in München und spielt eine Joseph Guarneri „del Gesu“ Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.

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